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VRForschungLaufend2025–2026

HolospaceXR

Kollaborativer XR-Raum für gemeinsames Arbeiten und Lernen im virtuellen Raum.

Über das Projekt

Das Validierungsprojekt HoloSpaceXR hat das Ziel, hybride Meetings durch den konsequenten Einsatz von Extended-Reality-Technologien (XR) grundlegend neu zu gestalten. Geplant ist die Entwicklung und Validierung einer immersiven, gleichwertigen Meeting-Erfahrung unabhängig vom Standort der Teilnehmenden. Künftig sollen mittels Virtual- und Augmented-Reality remote Teilnehmende als interaktive Avatare in den physischen Raum projiziert werden, beispielsweise in Form von Hologrammen mit realitätsnaher räumlicher Tonverortung („Spatial Audio“).

Realer Meetingraum und derselbe Raum mit holografischen Remote-Teilnehmenden

Vor dem Hintergrund, dass hybride Meetings in der Arbeitswelt zum Standard werden und remote Teilnehmende oftmals benachteiligt sind (z. B. durch fehlende Einbindung, reduzierte Interaktion, erschwerte nonverbale Kommunikation), sieht der Projektplan vor, diese Nachteile mit innovativen XR-Lösungen gezielt anzugehen. HoloSpaceXR soll durch die Verknüpfung von immersiven XR-Elementen, realitätsgetreuer Raumdarstellung und neuartigem Interaktionsdesign den Grundstein für „Meetings auf Augenhöhe“ legen, bei denen digitale räumliche Präsenz ermöglicht wird.

Technologischer Ausgangspunkt

Das NewWorkDesignLab hat in einem Vorprojekt „VR-Minilab“ bereits gezeigt, wie reale Räume und virtuelle Avatare synchronisiert dargestellt werden können. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen ist im Rahmen von HoloSpaceXR vorgesehen, eigene Anwendungen für VR-Brillen und Multiuser-Lösungen weiterzuentwickeln und einen validierten Prototyp zu schaffen.

Vorprojekt VR-Minilab: physischer und virtueller Raum überlagert
Vorprojekt „VR-Minilab“: Physischer Raum (links) überlagert dargestellt mit deckungsgleicher Geometrie, aber anderem Aussehen im virtuellen Raum (Sicht eines Nutzers mit VR-Brille).

Validierungsziele

  • Marktvalidierung durch Unternehmensstudien (NPS-Score-Ziel: 7–10)
  • Technische Validierung der HoloSpaceXR-Prototypen
  • Entwicklung und Prüfung eines Geschäftsmodells inklusive Finanzplanung
  • Evaluierung des technischen Reifegrads

Innovation & Wirkung

Im Unterschied zu bestehenden XR- oder Videokonferenz-Lösungen plant HoloSpaceXR, physische und virtuelle Realitäten in Echtzeit zu verbinden, einschließlich realer Raumabbildung, positionstreuer Avatare und immersiver Klangwelten. Durch diese Weiterentwicklung entsteht ein Innovationspotenzial, das klassische Videokonferenzen übersteigt – sowohl technologisch als auch sozial.

Zwei Avatare im virtuellen Meetingraum mit visualisierter räumlicher Tonverortung
Immersive Klangwelt: Die Stimmen der Teilnehmenden werden positionstreu im Raum verortet („Spatial Audio“), sodass Gespräche mit natürlicher Richtung und Distanz wahrgenommen werden.

Im Rahmen des Projektes wird zudem angestrebt, durch die Reduktion von Dienstreisen aktiv zur CO₂-Einsparung und zum Klimaschutz beizutragen. Das weltweite Wachstumspotenzial für XR-Technologie, virtuelle Meetings und E-Learning untermauert die Relevanz des Projekts.

HoloSpaceXR verfolgt den Plan, sich auf die Bereiche Corporate Collaboration, Bildung, Training und Eventkommunikation zu konzentrieren und neue Märkte zu erschließen. Die innovative Brückenfunktion zwischen realem Raum und virtueller Präsenz soll Unternehmen künftig einen klaren Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend hybriden Arbeitswelt bieten.

Projektdetails
Fördergeber
Europäische Union und Freistaat Sachsen
Förderzeitraum
2025–2026 (18 Monate)
Programm
EFRE Validierungsförderung 2021–2027
Projektteam
Prof. Dr. Marius Brade
Prof. Dr. Marius BradeLeitung
Jonas Ludorf
Jonas LudorfWissenschaftlicher Mitarbeiter
Nicos Lentzsch
Nicos LentzschWissenschaftlicher Mitarbeiter
Christian Schülke
Christian SchülkeWissenschaftlicher Mitarbeiter
Vincent Schiller
Vincent SchillerWissenschaftlicher Mitarbeiter
Natalie Lehnart
Natalie LehnartEhemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Cora Marie Lenz
Cora Marie LenzEhemalige Studentische Hilfskraft
Otto Maurer
Otto MaurerEhemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Gefördert durch